🇬🇧 Because life in Australia’s Northern Territory is so hard and strenuous, it produces an incredible amount of art. Aboriginal art, of course, but also whitefella’s points of view. One of the best-known local artists outside the Aboriginal community is Carol „Kaz“ Randall, 66, from Katherine. During four days in the guest room of her stilt-supported tropical house, she gives me fascinating insights into her daily life, her marriage and the sources of her inspiration.
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Weil der Alltag in Australiens Northern Territory so hart und anstrengend ist, bringt er unglaublich viel Kunst hervor. Aboriginal Art natürlich, aber auch whitefella-Perspektiven. Eine der bekanntesten lokalen Künstlerinnen außerhalb der Aboriginal Community ist Carol „Kaz“ Randall, 66 Jahre alt, aus Katherine. In vier Tagen im Gästezimmer ihres von Stelzen getragenen Tropenhauses gewährt sie mir einen faszinierenden Einblick in ihren Alltag, ihre Ehe und die Quellen ihrer Inspiration.
Der Lake Bosomtwe in Ghana ist einer von sechs Seen weltweit, die durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sind. Warum er für das einheimische Volk der Asante heilig ist, hat Maja Roedenbeck sofort gefühlt, als sie an seinem kreisrunden Ufer stand.
Lindita, Flamur und Hava möchten ihr Land verlassen. Schweren Herzens, denn Heimat und Familie bedeuten ihnen alles. Aber in Albanien sehen sie keine Zunkuft für sich. Die schwindelerregend rasante Modernisierung im Land geht völlig an ihnen vorbei. Und so ackern sie, auch wenn der Prozess sich immer weiter verzögert und viele ihrer Kommiliton*innen schon aus dem Programm ausgeschieden sind, für ihr Ziel, als Pflegekräfte in Deutschland zu arbeiten.
Die Bucht von Butre ist leicht zu übersehen. Pauschaltouristen schaffen es oft nicht weiter westlich als bis zur Sklavenfestung in Cape Coast und biegen dann Richtung Kakum Nationalpark nach Norden ab. Wer die Netflix-Doku „Brilliant Corners: Ghana“ gesehen hat, fährt dagegen an Butre vorbei zum Surfen nach Busua oder zum Cape Three Points. Dabei hat Waisenjunge Solomon hier in Butre so viel Freundschaft und Lieblingsorte zu verschenken.
Zwei mannshohe Fische aus einzelnen Flip Flops und zerbeulten Trinkflaschen zieren das Eingangstor der kleinen, gemeinnützigen Umweltorganisation Eco Barge Clean Seas in Airlie Beach an der Ostküste Australiens. Sie sehen süß aus, doch sie sollen die Gemeinde bewegen, ein globales Problem direkt vor der Haustür anzupacken.
Gegen 5.45 Uhr werde ich von den Arbeitsliedern geweckt, die die Fischer im Morgengrauen am Ufer des Kivusees anstimmen – was eine beseelende Art ist aufzuwachen. Ich interpretiere es als Lockruf der ungezähmten Welt da draußen und beschließe, vor dem Frühstück und der großen Hitze eine kleine Wanderung zu wagen. Das ist für Gäste eigentlich nicht vorgesehen, denn hier gibt es absolut nichts außer unerschlossenem, ostafrikanischen Hinterland. Aber ich gehe einfach mal drauflos.
Ich bin keine Reiseinfluencerin, die oberflächlich, dauerglücklich und stets perfekt gestylt von Insta-Spot zu Insta-Spot hetzt, dabei mehr Interesse an sich selbst als an Land und Leuten zeigt und dementsprechend wenig davon vermittelt.
Weil’s letztes Jahr in New York so fantastisch war, habe ich gleich nach meiner Rückkehr den 2. Teil der Studienreisen der Paritätischen Akademie Berlin mit dem Titel „Community Work in London“ gebucht. Im August 2015 war es endlich soweit. Ein Rückblick in Audiobeiträgen.
